„Wer in der Diskographie dieses Musikers blättert, ist schon auf Entdeckungsreise: Tonsetzer wie Stölzel, Schuster, Seckendorff findet man da, Raritäten von Thüringen bis Westfalen, aber auch prominentes Repertoire von Bach über Telemann und Händel bis hin zu Schubert. Ludger Rémy, der unter seinen Leidenschaften „Geschichtsforschungen“ an erster Stelle nennt, ist ebenso neugierig wie kompetent. Er zählt zu den wenigen Musikern, bei denen sich Theorie und Praxis wirklich glücklich verbinden, und als treibende Kraft bei der Wiederentdeckung und Neurealisierung älterer deutscher Musik hat er wichtige CD-Preise erhalten.“

Volker Hagedorn bei den 17. Niedersächsischen Musiktagen



Leidenschaften

Geschichtsforschungen, Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, Musik des Aufklärungszeitalters,

vor allem Carl Philipp Emanuel Bachs.

Für Aufnahmen der Werke dieses Bachsohnes Gründung des Orchesters „Les Amis de Philippe“.


Weitere Vorlieben

Kammermusik und Lieder bis hin zur Romantik.


Theorie und Praxis miteinander zu verbinden - dieser Matthesonschen Forderung fühlt der Cembalist Ludger Rémy sich verpflichtet.


Curriculum Vitae

Geburt in Kalkar (Niederrhein), Cembalostudium in Freiburg (Breisgau), private Studien bei Kenneth Gilbert in Paris. Professor für Alte Musik an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden.

Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen als Spieler und Dirigent, ausgedehnte Konzerttätigkeit in Europa als Cembalist, Hammerclavierist und Dirigent.

Gilt international als einer der führenden Dirigenten bei der Wiederbelebung und Wiederentdeckung älterer deutscher Musik.

Jurymitglied beim angesehenen Internationalen Cembalo- und Hammerclavierwettbewerb  anläßlich des Festival van Vlaanderen in Brugge (1995 bis 2010).

Faschpreis der Stadt Zerbst 2015


„Eine etwas andere Biographie (I)“ hier.


Offizielle Bilder



Zahlreiche internationale CD-Preise, u. a. Nominierungen für den Cannes Classical Award 1997 mit „Les Amis de Philippe“, Erhalt des Preises (mit alta ripa Hannover) 1998. Als Dirigent „Preis der Deutschen Schallplattenkritk“ 3/2000 und erneute Nominierung für den Cannes Classical Award 2001 (Telemann: Der Tod Jesu). Als Cembalist „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ 1/2001 (Johann Jacob Froberger: Straßburger Manuskript). Erneut „Preis der Deutschen Schallplattenkritk“ 3/2003 als Dirigent (Georg Gebel d. J.: Johannespassion) und „Gramophone special edition Awards 2003“ (Joseph Schuster: Demofoonte) „One of the best of 2003“ (Stölzel: Kammerkantaten - Goldberg Magazine USA) „One of the Recordings of the Year 2003“ (Georg Friedrich Händel: Die großen Suiten 1720 - MusicWeb.uk), „Choc du mois 1/2005“ (CPE Bach: Gellertoden - „Le monde de la musique“) u.v.a.m.

s.a. International Goldberg Magazine for Early Music Februar 2007


Zur Diskographie


Klangbeispiele

finden sich in Mengen in den Links der Diskographie: den Titel anklicken, und man bekommt - zumindest kurze - Eindrücke.





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